Tattoos der Chaouia


Das man Tätowierungen bereut, gehört zu den Regeln des modernen Lebens. Mit jungen Jahren irgendeinem Spleen hinter gerannt und den dann bildlich verewigt, fragt man sich Jahre später, wie blöd man sein konnte.

Das ist blöd, aber nicht wirklich dramatisch. Dramatisch wird es erst, wen n man vor vielen Jahrzehnten Tätowierungen bekommen hat, weil es schick oder sozial angesagt war, man nun aber in einer Gegend lebt, in der der Islam streng ausgelegt wird. Denn im Koran steht drin: man dürfe seinen Körper nicht verschandeln. (Außer beim Selbstmordattentat natürlich).

In der zeit online gibt es eine interessante Bildstrecke, die sich mit Frauen der Chaouia, einem nomadischen Berbervolk aus Nordalgerien befasst, die genau dieses Problem haben und ihre Tätowierungen bitter bereuen:

 

Die gezeichneten Frauen

 

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